Humanistische Gemeinschaft Neu-Isenburg

Ludwigstraße 68, 63263 Neu‑Isenburg


Ortsgemeinschaft der

»Humanistischen Gemeinschaft Hessen« K.d.ö.R. (HuGH) in Wiesbaden


Forum für Humanismus und Aufklärung

Aktuelle Meldungen

Achtung: In eigener Sache

Wegen der noch nicht absehbaren Entwicklung mit der Corona-Virus-Gefährdung wurde im Vorstand beschlossen, alle Veranstaltungen unserer Gemeinschaft in unseren Neu-Isenburger Räumlichkeiten ab sofort bis auf weiteres abzusagen.

Die bisher schon eingetragenen Termine im Kalender informieren entsprechend.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis, bleiben Sie gesund.

Der Vorstand




Gegen rechtsradikale und rassistische Tendenzen

Tief erschüttert zeigt sich die Humanistische Gemeinschaft Neu-Isenburg gemeinsam mit der Humanistischen Gemeinschaft Hessen über die feige und menschenverachtende Tat in Hanau. Unser aufrichtiges Mitgefühl gehört den Angehörigen der unschuldig getöteten Menschen und den Verletzten. Nach den bisherigen Erkenntnissen deutet alles darauf hin, dass diese Tat einen rechtsradikalen, ausländerfeindlichen und rassistischen Hintergrund hat. Nach dem Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke nun also eine weitere abscheuliche Tat, aus ähnlich niederträchtigen Motiven. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach aktuell vom Hass-Gift und vom Gift aus dem rechtsradikalen Denken, das in unserem Land wirkt. Und leider wirkt dieses Gift immer öfter, verbreitet sich, wird teilweise verharmlost und birgt den Anschein, wieder gesellschaftsfähig zu werden. Wir als Humanistische Gemeinschaft wenden uns grundsätztlich und öffentlich gegen rechtsradikale und rassistische Tendenzen in unserer Gesellschaft. Wir werden dabei mitwirken, den Menschen Mut zu machen und sich gegen jeden Rassismus zu stellen. Es ist in Zeiten wie diesen unabdingbar, sich klar gegen, wie auch immer gearteten Extremismus auszusprechen, diesem entgegen zu treten und zu wirken. Denn Schweigen und Zusehen sind auf Dauer mindestens genauso gefährlich für unser freiheitlich demokratisches Wertesystem wie die Taten selbst.

Unsere Dankbarkeit richtet sich in diesem Moment an alle Bürger und Bürgerinnen, die in Hessen und auch darüber hinaus an Mahnwachen teilnehmen und deutlich machen, dass faschistische Fremdenfeindlichkeit in unserer Gesellschaft keinen Platz hat.



Die Schule ist kein Ort der Bekehrung

Oft wird in der Diskussion vorgeworfen, dass das Berliner Neutralitätsgesetz anti-feministisch und diskriminierend sei. Es sei ein Anti-Kopftuchgesetz, ein anti-muslimisches Gesetz oder gar islamophob. Diese Rhetorik ist sehr gefährlich, denn sie ähnelt sehr der Wortwahl von fundamentalistischen Islamisten.

Die islamische Verschleierung ist eine Brandmarkung. Sie unterwirft Frauen und sexualisiert Mädchen mit dem Stigma, einen sündigen Körper zu besitzen und teilt sie in »ehrbar« und »unzüchtig« ein und sie ist der erste Schritt zur inhumanen Geschlechter-Apartheit. Das perfide Phänomen der Mädchen-Verschleierung ist menschenverachtend und herabwürdigend.

Die Schule muss frei bleiben von religiösen und ideologischen Symbolen. Sie ist kein Ort der Bekehrung. Nein, sie ist ein neutraler Schutzraum. Hier sollen Kinder unabhängig von ihrer Konfession, Herkunft oder ethnischen Zugehörigkeit gemeinsam lernen können, kritisch zu denken und dogmatische Beeinflussung zu erkennen. Denn nur so können sie sich davon distanzieren und BürgerInnen mit demokratischer und freier Gesinnung werden.

Quelle: Auf hpd.de ist dieser interessante Artikel nachzulesen.



Martin Luther: Volksheld?

Rund 250 Millionen Euro aus allgemeinen Steuergeldern bringt die öffentliche Hand für die »Luther-Dekade« auf. Der 500. Jahrestag seines angeblichen »Thesenanschlags« soll am 31. Oktober 2017 sogar als bundesweiter Feiertag begangen werden. Doch war Martin Luther ein Mann, den man feiern sollte?

Nein, sagen auch wir mit der Giordano-Bruno-Stiftung, die in ihrer kritischen Luther-Broschüre aufzeigt, dass der Reformator einer der "wirkmächtigsten Vertreter des Judenhasses von Golgatha bis Auschwitz" war. In seinen »Judenschriften« zeigte sich der Reformator nicht nur als religiöser Antijudaist, sondern auch als rassistischer Antisemit. Nicht ohne Grund haben sich führende Nationalsozialisten immer wieder auf Luther berufen.

Zum Lesen der Broschüre auf das Bild klicken!
Weitere Info auf der Webseite der Giordano-Bruno-Stiftung



Wiederkehrende Veranstaltungen


Wir laden alle Humanisten, Freidenker, Skeptiker und Diskussionsfreudigen ein, sich zu beteiligen, um gemeinsam mit uns einen angenehmen Abend in freigeistiger und ungezwungener Atmosphäre zu verbringen. Ohne starre Agenda lebt das Treffen von dem, was jeder an Themen, Neugierde und Erwartungen mitbringt. Im Rahmen lebhafter Diskussionen und durch offenen Meinungsaustausch interessierter Menschen wollen wir aktuelle gesellschaftliche, kulturelle und politische Fragen und Probleme thematisieren. Auch die wissenschaftlichen, philosophischen und weltanschaulichen Aspekte sollen dabei nicht zu kurz kommen. Frei nach Immanuel Kant: „Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ kann und soll sich jeder einbringen. Jeder Vorschlag und jedes aufklärende Engagement, aber auch einfach nur zuhörende und interessierte Gäste sind uns herzlich willkommen.

In der Regel an jedem dritten Donnerstag im Monat.

Aktuelle Info hierzu auf unserer Termine-Seite.


Unsere nächste Veranstaltung


Momentan noch keine Veranstaltung geplant.

Unser aktueller Gemeinschaftsbrief
»Mitteilungen aus Neu-Isenburg«
können Sie hier herunterladen:
=> Ausgabe Juli/August 2020
Unsere aktuelle Verbandszeitschrift
»Nachrichten aus Hessen«
können Sie hier herunterladen:
=> Ausgabe Juli/August 2020
=> Ausgabe September/Oktober 2020
Heute für Sie aktuell mitgelesen
Quelle: Humanistischer Pressedienst (hpd.de)
=> USA: Legale Abtreibung in Gefahr

=> Gemeinde im Westerwald will keinen Evolutionsweg
Bürgerentscheid
=> Für eine sofortige und entschädigungslose Abschaffung der Staatsleistungen
Kommentar
=> Die polnische Regierung entrechtet und entmündigt Frauen
HVD Bundesverband verurteilt Verschärfung des Abtreibungsrechts in Polen
=> Spott sei Dank!

=> 75 Jahre UN-Charta
Für ein offenes, tolerantes und menschliches Zusammenleben auf diesem Planeten
=> Mindestens 22 Tote bei Kircheneinsturz
Ghana
=> Im Lichte der Evolution
Jahresmagazin der Giordano-Bruno-Stiftung ab sofort bestellbar
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum ...

► es nicht gut ist, wenn sich Religion und Kirche in das öffentliche Leben einmischen?
► Menschen aufgrund ihrer Weltanschauung diskriminiert werden?
► schon Kinder durch einseitige Weltanschauungen indoktriniert werden?
► falsch verstandene Religionsfreiheit zu menschenverachtenden Taten führt?
► das kritische freie Denken schon immer von Religionen und politischen Ideologien unterdrückt wurden?
► Zentralismus, Populismus, Nationalismus, Rassismus, Sexismus und Speziesismus sowie Wirklichkeits-leugnende Ideologien immer noch nicht überwunden sind?
► nur die wenigsten Menschen eine faire Chance haben, das Beste aus ihrem Leben zu machen?
► unser demokratisches Wertesystem keine klaren Grenzen gegenüber falsch verstandenener Toleranz zu definieren weiß?
► Aufklärung und selbstbestimmtes kritisches Denken in den Schulen kaum vermittelt werden?
► nicht ethische Fairness sondern Menschen-ausgrenzendes Moralisieren in »Ich bin gut und du bist böse!« vorherrschen?
► sich die meisten menschlichen Gesellschaften zu jenseitigen Vorstellungen hingezogen fühlen, obwohl das Leben im Hier und Jetzt stattfindet?

Solche Fragen stellen wir uns unentwegt und suchen gemeinsamen nach Lösungen.

Auch Sie können dazu beitragen!
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage über unsere Kontakt-Seite.