Humanistische Gemeinschaft Neu‑Isenburg

Ludwigstraße 68, 63263 Neu‑Isenburg


Ortsgemeinschaft der
»Humanistischen Gemeinschaft Hessen« K.d.ö.R. (HuGH) in Wiesbaden


Forum für Humanismus und Aufklärung

Aktuelle Meldungen

Der Rechtsstaat ist in Gefahr

"Der durchgestochene Haftbefehl von Chemnitz und Aufrufe zur Selbstjustiz sind Höhepunkte in der Verächtlichmachung des deutschen Rechtssystems. Auch die Volksparteien tragen mit Schuld daran. Zu oft haben sie über Richter genörgelt." (Zitat: ntv)
Foto: ntv

Link zum Kommentar von ntv

Auch wir rufen alle Bürger*Innen auf, die noch verstehen, wie wichtig unser Wertesystem in Bezug auf Gewaltenteilung, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit für unser Leben sind, aufzustehen und Flagge zu zeigen gegen die unmenschliche rechte Hetze. Hierzu werden wir am 22. September in der Fußgängerzone von Neu-Isenburg einen Infostand veranstalten.
Weiteres hierzu siehe unsere Termine-Seite



Hessenwahl - Säkulare Positionen als Wahlkriterien

Nur eine säkulare Gesellschaft mit klarer Trennung von Kirche und Staat bietet die geeignete Grundlage für eine weltoffene, pluralistische Gesellschaft, die die Wurzeln von Toleranz, Humanismus und Aufklärung nicht verleugnet, kann zukunfts- und integrationsfähig sein. Stattdessen trennt sich unsere Gesellschaft immer weiter in religiöse Gettos. Die Aufklärung ist auf halbem Wege stehengeblieben: Obwohl nur sie die großen Errungenschaften der Moderne ermöglichte, hat sie sich auf weltanschaulichem Gebiet bislang nicht hinreichend durchgesetzt. In der Politik und in den Medien werden die Versäumnisse der »halbierten Aufklärung« viel zu wenig kritisch diskutiert, obwohl das unsere Zukunftsfähigkeit infrage stellt.

Die Arbeitsgemeinschaft »Säkulare Organisationen in Hessen« - der auch wir angehören - hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, gegenüber der Politik säkulare Standpunkte zu vertreten. Gemeinsam wollen wir den mittlerweile über 41% Konfessionslosen und weltanschaulich Andersdenkenden in Deutschland eine Stimme verleihen, um gegenüber den bestens vernetzten Kirchen ein demokratisches Gegengewicht zu bilden.

Am 14. September wird die AG in Frankfurt eine Podiumsdiskussion zur Hessenwahl mit Politikern aus vielen Parteien veranstalten, zu der auch wir herzlich einladen. Zentrales Thema werden die erarbeiteten zehn Wahlprüfsteine sein. Die Antworten sollen Anhaltspunkte dafür liefern, welchen Stellenwert die Anliegen der säkular denkenden Menschen bei den Parteien haben.

Einladung zur Podiumsdikussion
Link zur Webseite der AG
Link: Wahlprüfsteine Hessen 2018



Säkulares Nachtcafé: Alain de Botton und sein „Atheismus 2.0

Der englische Philosoph und Atheist Alain de Botton versucht seit Jahren einen etwas anderen Atheismus zu propagieren, der den Religionen einiges abschaut. In unserem letzten Säkularen Nachtcafé haben wir über den Tellerrand der säkularen Diskurse bei uns in Deutschland hinausgeschaut und uns mit ihm beschäftigt. Lesen Sie hier unsere Zusammenfassung.

SNC Zusammenfassung de Botton

Foto: Wikipedia



Prechts „Jäger, Hirten, Kritiker“ - für eine Digitalisierung im Dienste des Menschen

Der Philosoph Richard David Precht hat mit seinem neuen Buch „Jäger, Hirten, Kritiker“ aus unserer Sicht einen lesenswerten Beitrag geliefert zur wichtigen Diskussion über die Chancen und Risken der Digitalisierung. Ihm geht es dabei um die seiner Ansicht nach wahren Bedürfnisse des Menschen und das Bewahren dessen, was vielleicht unsere Unvollkommenheit, aber auch unsere Freiheit ausmacht. Lesen Sie hier unsere Buchbesprechung.
Foto: Wikipedia

Rezension Jäger, Hirten, Kritiker



Die Schule ist kein Ort der Bekehrung

Oft wird in der Diskussion vorgeworfen, dass das Berliner Neutralitätsgesetz anti-feministisch und diskriminierend sei. Es sei ein Anti-Kopftuchgesetz, ein anti-muslimisches Gesetz oder gar islamophob. Diese Rhetorik ist sehr gefährlich, denn sie ähnelt sehr der Wortwahl von fundamentalistischen Islamisten.

Die islamische Verschleierung ist eine Brandmarkung. Sie unterwirft Frauen und sexualisiert Mädchen mit dem Stigma, einen sündigen Körper zu besitzen und teilt sie in »ehrbar« und »unzüchtig« ein und sie ist der erste Schritt zur inhumanen Geschlechter-Apartheit. Das perfide Phänomen der Mädchen-Verschleierung ist menschenverachtend und herabwürdigend.

Die Schule muss frei bleiben von religiösen und ideologischen Symbolen. Sie ist kein Ort der Bekehrung. Nein, sie ist ein neutraler Schutzraum. Hier sollen Kinder unabhängig von ihrer Konfession, Herkunft oder ethnischen Zugehörigkeit gemeinsam lernen können, kritisch zu denken und dogmatische Beeinflussung zu erkennen. Denn nur so können sie sich davon distanzieren und BürgerInnen mit demokratischer und freier Gesinnung werden.

Quelle: Auf hpd.de ist dieser interessante Artikel nachzulesen.



Online-Petition für Kopftuchverbot bei
jungen Mädchen in Schulen

Der hessische Landespolitiker Ismail Tipi aus Heusenstamm, der für seine laizistische Haltung bekannt ist, hat vor wenigen Tagen eine Online-Petition zum Kopftuchverbot für junge Mädchen in Schulen gestartet, die an den Petitionsausschuss des deutschen Bundestages
Foto: Imago/Ukrinform
gehen soll. Wir unterstützen diese Petition und rufen dazu auf, sie zu unterschreiben.

Kinder unter 14 Jahren können nicht frei entscheiden und selbst die Eltern sehen sich zunehmend dem Druck ihrer Community ausgesetzt, die Töchter schon in sehr jungem Alter zu Kopftuchträgerinnen zu erziehen. Das GBS-Beiratsmitglied Hamed Abdel-Samad schreibt dazu in seinem neuen Buch »Integration - Ein Protokoll des Scheiterns«:
„An Schulen mit einem hohem Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund gab es früher ein oder zwei Schülerinnen mit Kopftuch. Jetzt sind es nur noch wenige ohne. Die Freiheit zum Kopftuch wird zur Bedrohung für alle, die keines tragen. All das ist nicht zufällig und über Nacht entstanden, sondern das Ergebnis einer Strategie von Islamisten und Moscheevereinen, die islamische Gesellschaftsordnung so früh wie möglich, auch in der Diaspora, in den Köpfen der Muslime zu verankern.“

Schulen müssen Orte der Neutralität bleiben!

Ismail Tipi stellt in seiner Petition zurecht das Selbstbestimmungsrecht der Mädchen in den Vordergrund. Wer so sozialisiert und determiniert wird, kann sich später nicht mehr frei entscheiden. Deswegen muss der Staat eingreifen und die Mädchen wenigstens dort schützen, wo er die Aufgabe hat, alle Schüler/innen zu mündigen Bürgern auf der Basis der verfassungsgemäßen Grundwerte unserer Gesellschaft zu erziehen.

Zur Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-ein-kopftuchverbot-bei-jungen-maedchen-in-den-schulen



Beitritt des HVD-Hessen zur HuGH
Zwischen dem Humanistischen Verband Hessen (HVD-Hessen) und unserem Verbandsdach, der Humanistischen Gemeinschaft Hessen (HuGH), ist in den letzten fünf Jahren eine enge Verbindung gewachsen. Neben dem persönlichen Austausch war dabei auch immer die organisatorische Partnerschaft wichtig. Im praktischen Bereich konnten die Jugendfeier und der Lebenskundeunterricht von der Zusammenarbeit beider Organisationen und der guten Vernetzung zu den anderen Landesverbänden des HVD profitieren. Auch in den politischen und gesellschaftlichen Aktionen haben wir gemeinsam mit einer Stimme gesprochen.

Um die gemeinsamen Kräfte zu bündeln, hat die Landesmitglieder- versammlung des HVD-Hessen im Januar den Auftrag gegeben, der traditionsreichen und mitgliederstärkeren HuGH beizutreten. Dieser Antrag wurde nun am 28.04.2018 durch eine außerordentliche Landes- versammlung der HuGH einstimmig angenommen.

Die Mitglieder des HVD-Hessen werden als nächsten Schritt zwei weitere Ortsgemeinschaften bilden, den HVD-Frankfurt und HVD-Gießen. Damit organisieren sich in Zukunft acht Ortgemeinschaften unter dem Dach der HuGH.

Siehe hierzu auch:
=> http://www.humanisten-hessen.de/ und
=> https://www.hvd-hessen.de/



Ostern und Religion
Trennung von Kirche und Staat - jetzt


An Ostern haben sich alle Bürger dem christlichen Verhaltenszwang unterzuordnen, obwohl nach fowid.de schon Anfang 2017 deutlich mehr als ein Drittel konfessionslos waren und insgesamt 45% mit der christlichen Glaubensdoktrin nichts mehr am Hut hatten.
Foto: © Fiona Lorenz über hpd.de

Kaum ein christliches Fest greift so penetrant in den säkularen Alltag ein wie Ostern. Verlangt die Karwoche im Vorfeld die Haltung in Trauer und Stille nur von ihren Mitgliedern, ist an Karfreitag gesamtgesellschaftlich Schluss mit lustig: "Dem religiösen Verhaltenswahn hat man sich gefälligst unterzuordnen."

Quelle: Nachzulesen auf auf der Seite der Frankfurter Rundschau



Offener Brief an Alexander Dobrinth

Zitat: Vergangene Woche veröffentlichte die Tageszeitung "Die Welt" einen Gastbeitrag von CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt, in dem er eine konservative Wende in Deutschland fordert. Er bezeichnet darin die CSU als Bindeglied - auch zwischen Christen und Konfessionsfreien. Die hpd-Autorin Gisa Bodenstein hat ihm in einem offenen Brief geantwortet.
Foto: © BMVI

Quelle: Auf hpd.de ist dieser offene Brief nachzulesen, worin Frau Bodenstein das unaufgeklärte, rückständige Denken von Herrn Dobrinth elegant entlarvt. Sehr lesenswert!



Warum wir negative Gefühle genießen

Zitat: Warum schauen wir uns traurige Filme an? Was reizt uns an einem Kunstwerk, Theaterstück oder Musikstück, das uns Angst macht, uns zum Weinen bringt oder andere negative Emotionen in uns hervorruft?


Forscher des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik konnten jetzt ein umfassendes psychologisches Erklärungsmodell für dieses scheinbar paradoxe Phänomen entwickeln.

Quelle: Auf hpd.de ist dieser interessante Artikel nachzulesen.



Unsere Seiten jetzt auch im responsive Webdesign

In eigener Sache:

Auch wenn Sie es am PC nicht gleich bemerken: Unsere Webseiten können ab sofort auch auf allen anderen, kleineren Geräten wie Tablets oder Handys etc. problemlos dargestellt und gelesen werden. Durch diese automatische Anpassungsfähigkeit (responsive Webdesign) können Sie nun jederzeit - auch von unterwegs - z.B. unsere Termineseite aufrufen und sich über die kommenden Veranstaltungen informieren.



Martin Luther: Volksheld?

Rund 250 Millionen Euro aus allgemeinen Steuergeldern bringt die öffentliche Hand für die »Luther-Dekade« auf. Der 500. Jahrestag seines angeblichen »Thesenanschlags« soll am 31. Oktober 2017 sogar als bundesweiter Feiertag begangen werden. Doch war Martin Luther ein Mann, den man feiern sollte?

Nein, sagen auch wir mit der Giordano-Bruno-Stiftung, die in ihrer kritischen Luther-Broschüre aufzeigt, dass der Reformator einer der "wirkmächtigsten Vertreter des Judenhasses von Golgatha bis Auschwitz" war. In seinen »Judenschriften« zeigte sich der Reformator nicht nur als religiöser Antijudaist, sondern auch als rassistischer Antisemit. Nicht ohne Grund haben sich führende Nationalsozialisten immer wieder auf Luther berufen.

Zum Lesen der Broschüre auf das Bild klicken!
Weitere Info auf der Webseite der Giordano-Bruno-Stiftung


Offener Brief an den Oberbürgermeister der Stadt Offenbach

Die Humanistische Gemeinschaft Neu-Isenburg hat von der religiösen Gesundbetungs-Massenveranstaltung im Rahmen eines selbstdefinierten »Gottesdienstes für die Zerstörung der Erbflüche« des sogenannten »Apostels« Vladimir Muntyan vom »Geistlichen Zentrum Vozrozhdenie« Kenntnis erlangt. Die Stadthalle der Stadt Offenbach wurde am 23. September 2017 für dieses Sekten-Event zur Verfügung gestellt. Deshalb wandten wir uns in einem offenen Brief (Offener Brief Stadt Offenbach 2017-09-02.pdf) an den Oberbürgermeister der Stadt Offenbach, fordern darin die Beantwortung einiger dringender Fragen und erklären weiterhin unsere starken Bedenken über die negativen Wirkungen für eine offene Gesellschaft. (siehe auch: https://ukraine-nachrichten.de/firmen-gottes-wie-religion-geld-verdient-wird_4474


Wiederkehrende Veranstaltungen


Wir laden alle Humanisten, Freidenker, Skeptiker und Diskussionsfreudigen ein, sich zu beteiligen, um gemeinsam mit uns einen angenehmen Abend in freigeistiger und ungezwungener Atmosphäre zu verbringen. Ohne starre Agenda lebt das Treffen von dem, was jeder an Themen, Neugierde und Erwartungen mitbringt. Im Rahmen lebhafter Diskussionen und durch offenen Meinungsaustausch interessierter Menschen wollen wir aktuelle gesellschaftliche, kulturelle und politische Fragen und Probleme thematisieren. Auch die wissenschaftlichen, philosophischen und weltanschaulichen Aspekte sollen dabei nicht zu kurz kommen. Frei nach Immanuel Kant: „Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ kann und soll sich jeder einbringen. Jeder Vorschlag und jedes aufklärende Engagement, aber auch einfach nur zuhörende und interessierte Gäste sind uns herzlich willkommen.

In der Regel an jedem dritten Donnerstag im Monat.

Aktuelle Info hierzu auf unserer Termine-Seite.


Unsere nächste Veranstaltung
heute
Am Do. 20.09.2018
Säkulares Nachtcafé - Offenes Thema
Siehe hierzu auch unsere => Termine-Seite
Unser aktueller Gemeinschaftsbrief
»Mitteilungen aus Neu-Isenburg«
können Sie hier herunterladen:
=> Ausgabe Juli/August 2018
=> Ausgabe September/Oktober 2018
Unsere aktuelle Verbandszeitschrift
»Nachrichten aus Hessen«
können Sie hier herunterladen:
=> Ausgabe Juli/August 2018
=> Ausgabe September/Oktober 2018
Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum ...

► es nicht gut ist, wenn sich Religion und Kirche in das öffentliche Leben einmischen?
► Menschen aufgrund ihrer Weltanschauung diskriminiert werden?
► schon Kinder durch einseitige Weltanschauungen indoktriniert werden?
► falsch verstandene Religionsfreiheit zu menschenverachtenden Taten führt?
► das kritische freie Denken schon immer von Religionen und politischen Ideologien unterdrückt wurden?
► Zentralismus, Populismus, Nationalismus, Rassismus, Sexismus und Speziesismus sowie Wirklichkeits-leugnende Ideologien immer noch nicht überwunden sind?
► nur die wenigsten Menschen eine faire Chance haben, das Beste aus ihrem Leben zu machen?
► unser demokratisches Wertesystem keine klaren Grenzen gegenüber falsch verstandenener Toleranz zu definieren weiß?
► Aufklärung und selbstbestimmtes kritisches Denken in den Schulen kaum vermittelt werden?
► nicht ethische Fairness sondern Menschen-ausgrenzendes Moralisieren in »Ich bin gut und du bist böse!« vorherrschen?
► sich die meisten menschlichen Gesellschaften zu jenseitigen Vorstellungen hingezogen fühlen, obwohl das Leben im Hier und Jetzt stattfindet?

Solche Fragen stellen wir uns unentwegt und suchen gemeinsamen nach Lösungen.

Auch Sie können dazu beitragen!
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage über unsere Kontakt-Seite.